Energie & Umwelt

Energieeinsparung

Die Energiekrise hat uns deutlich vor Augen geführt, wie abhängig wir von Energieimporten sind. Auch unsere Gemeinde musste schnell reagieren und Stromsparmaßnahmen umsetzen.

Mittlerweile sind viele gemeindeeigene Dächer mit Photovoltaikanlagen ausgestattet, und mehrere Gebäude wurden energetisch saniert, um Heizkosten zu senken und Geld zu sparen. Dennoch gibt es noch viel Potenzial, diesen Weg weiter zu verfolgen. Auch die Elektromobilität wächst stetig, jedoch stellt sich die Frage, ob wir in Zukunft in der Lage sein werden, die Spitzenzeiten, in denen die Batterien aufgeladen werden, zu bewältigen, ohne dass das Stromnetz an seine Grenzen stößt.

Neubauten benötigen inzwischen relativ wenig Energie für Warmwasser und Heizsysteme, wobei die Heizungen teilweise überdimensioniert sind. Hier sollten wir prüfen, ob es nicht sinnvoller wäre, vermehrt Mikroheiznetze zu fördern, bei denen mehrere Wohnungen und Gebäude über eine zentrale Heizungsanlage versorgt werden. Dies könnte den Nutzern langfristig Kosten sparen und gleichzeitig könnten Hackschnitzelanlagen mit lokalem Holz aus unseren Wäldern betrieben werden.

Umwelt- und Klimaschutz

Der Umwelt- und Klimaschutz wird in den kommenden Jahren eine entscheidende Herausforderung darstellen. Die Müllmengen müssen weiter reduziert werden, und dieser Prozess beginnt bereits beim Einkauf und der Verpackung. Der Recyclinghof sollte erweitert und umstrukturiert werden, um eine Annahme von Wertstoffen auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten zu ermöglichen, falls eine Erweiterung nicht machbar ist.

Müllentsorgung & Recycling

Der Sperrmüll verursacht der Gemeinde hohe Kosten, die letztlich auf die Bürger umgelegt werden. Hier sollte ein Bereich für intakte, nicht mehr gebrauchte Gegenstände und Geräte eingerichtet werden, sodass Interessierte diese mitnehmen und einer erneuten Verwendung zuführen können. Ebenso muss eine sinnvolle Lösung für die vielen illegalen Müllablagerungen, insbesondere Hundekotsäcke, in unseren Wandergebieten gefunden werden. Mehr Sensibilisierung und zusätzliche Sammelbehälter, wie sie bereits vom Tourismusverein aufgestellt wurden, könnten helfen, dieses Problem zu lösen.

Verkehrsoptimierung

Wo immer möglich, soll zusätzlicher Individualverkehr vermieden werden. Die Parkplatzsituation sowie die Verkehrsführung müssen verbessert werden, um die Dorfzentren spürbar zu entlasten. Für die zahlreichen Paketzusteller gilt es, Lösungen zu finden: Zentrale Abholstationen könnten die teils stündlichen Lieferfahrten verringern und so das Verkehrsaufkommen reduzieren. Im Bereich des Personenverkehrs könnten Mitfahrbänke – nach dem Vorbild der Gemeinde Ulten – auch für Jenesien ein interessantes und nachhaltiges Projekt darstellen.

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